Letzter Teil

Ein kleines Kind! Das war doch jetzt ein Scherz, oder? Wie konnte der denn die ganzen riesigen Monster dazu bringen, ihm zu dienen? Und dann passierte es: Ich konnte nur noch ein riesiges orangenes Licht sehen und schon lag ich da. Uff… was war das? „Saku! Du musst wachsamer sein!“, rief Jane in meinen Gedanken. „Er ist klein, aber seine Feuermaige ist sehr mächtig.“ In Ordnung! Jetzt wusste ich die Antwort auf meine Frage. Wie von Zauberhand kämpfte ich einfach. Wie automatisch. Geschickt konnte ich den Angriffen ausweichen und sie abwehren. Wie in einem Fantasyfilm rauschte die Magie um uns. Ich fühlte mich so, als ob ich das mein ganzes Leben getan hatte. „Super, Saku!“, rief Janes Stimme in meinen Kopf. Doch der Kleine hatte keinen Kratzer abbekommen. Er stand seelenruhig auf dem Boden und lief nirgends rum. Er konnte meine ganzen Angriffe einfach abwehren. Und da kam es wie ein Blitz in meinen Kopf. Ich sauste auf ihn los. Und schon stand ich da und hatte ihn umarmt.

„Kleiner Bruder.“, sagte ich. „Ich hab mich erinnert.“ Ich drückte ihn noch fester. „Wieso machst du das?“, fragte ich ihn und heulte. „Sakura…“, flüsterte er. Ich wollte nicht gegen ihn kämpfen. Palatinus platzte herein„Was’n hier los? Ich dachte, ihr kämpft? Wieso heult ihr und wer ist der Knirps?“, fragte er. „Mein kleiner Bruder… Der Anführer der Monsterarmee. Wieso hast du das getan?“, fragte ich noch einmal. Jetzt reagierte er. „Ich war so einsam.“, sagte er. „Mama und Papa waren so traurig. Sie dachten nur noch an dich. Deswegen bin ich weggelaufen.“ Ich drückte ihn fester. „Ich bin jetzt da. Komm mit uns. Bist du jetzt nicht auch einsam?“, flüsterte ich. „Ja.“, antwortete er. „Sakura. Ich verstehe nichts.“, sagte Jane. Das konnte sie auch nicht. „Das ist mein kleiner Bruder…“, sagte ich ihr. „Aber wieso… ach ich versteh eh nichts.“, sagte sie. Sie gab auf. „Kommt, wir gehen.“

„Du bist zurück…“, flüsterte Grandpa, als er meinen Bruder in den Armen hielt. Er lächelte. „Ja.“, sagte er. „Wie hast du dich erinnert?“, fragte mich Grandpa. „Ich weiß nicht. Auf einmal wusste ich es. Ich sah sein bedrücktes Gesicht… Er ist weggelaufen…“, antwortete ich. „Ja. Vor ein paar Jahren. Wir haben alles durchsucht, doch wir haben ihn nicht gefunden…“, sagte Grandpa traurig. „Nun, Sakura. Es wird Zeit, dass du deine richtigen Eltern kennenlernst.“ Ich hatte große Augen bekommen. „Komm, Schwester.“, sagte mein Bruder. „Du, wie heißt du eigentlich?“, fragte ich ihn. „Alaniel.“, antwortete er. „Alaniel. Ein schöner Name.“, sagte ich. „Komm.“, sagte er und führte mich zu einer riesigen Tür. „Es ist Zeit, Mami und Daddy zu sehen.“, sagte er und strahlte über das ganze Gesicht. „Ja…“, brachte ich nur hervor und schon zog er mich durch die Tür. Zwei wunderschöne Elfen saßen dort, eine kleinere blonde Elfe und ein brünetter Elf,  auf ihren Thronen und schauten verdattert zu uns, als Alaniel anfing zu rennen und ich fast umfiel, weil er mich so zog. „Mama! Daddy!“, rief er. „Ihr…“, brachten meine Eltern nur hervor und umarmten uns, “Alaniel, mach das nie wieder, hörst du?” Sie lösten sich aus der Umarmung. “Sakura! Dich wird uns jetzt niemand wegnehmen.”, sagte mein Vater. Beide weinten sie, ebenso Alaniel und ich. “Jetzt können wir für immer zusammen sein.”, sagte mein Vater. Das kam mir irgendwie zu schnell. “Mama, Papa, ich habe nette Eltern in meiner Welt… Ich… Das geht mir zu schnell. Meine Eltern lieben mich… Ich kann doch nicht einfach so gehen.”, stotterte ich. Sie sahen bedrückt aus. “Okay. Wie wäre es, wenn du uns ganz oft besuchst?”,  schlug meine Mutter vor. “Klar.”, sagte ich. Ein lautes Geräusch erklang, während ich richtig erschrak, waren die anderen gar nicht erschrocken. “Jane!”, rief ich erfreut. “Hi!”, rief sie zu mir, ebenfalls fröhlich. “Aha, das ist deine Freundin?”, fragte meine Mutter. “Ja, meine beste Freundin. Schon lange.”, antwortete ich. “Jane, bleibst du dann hier?”, fragte mein Vater. “Nein, ich werde auch wieder in die andere Welt gehen. Ich kann ja nicht meine beste Freundin alleine lassen.”, sagte sie und stoß ihren Ellenbogen in meinen Bauch. “Na dann, sehen wir uns immer am Wochenende?”, fragten meine Eltern. “Klar, aber wie komm ich überhaupt hier hin?”, fragte ich zurück. “Moment… mit einer Kette. Ich glaube, ich habe noch eine da.”, murmelte meine Mutter und suchte in einer Tasche. Nach ein paar Minuten kam sie zurück. “Hier.”,sagte sie. “Sag Haluniels Beneses. Dann kommst du direkt hier hin.” Ich betrachtete die Kette. Ein roter Stein, vermutlich ein Rubin, war an der Kette. “Wir sehen uns dann nächste Woche.”, sagten meine Eltern. Ich ging glücklich mit Jane nach Hause.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute xD.

Er kommt erst jetzt, weil ich ab heute wieder in die Schule muss :/. Und ich musste noch was verändern ;) . Wie auch immer, hoffe, euch hat die ganze Geschichte gefallen ;D. Mir am Anfang nicht, aber ich denke, mein Schreibstil hat sich verbessert. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
Lg, Vio

 

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